
Autobatterie: Tiefentladung
Eine leere Starterbatterie ist der Alptraum jedes Autofahrers: Klappt die Starthilfe nicht mehr, kann es bereits sein, dass Deine Batterie tiefentladen ist. Aber was bedeutet das für Dich und Dein Auto? Hier erfährst Du, wann eine Batterie tiefentladen ist und was bei einer tiefentladenen Autobatterie zu tun ist.
Was tun bei einer tiefentladenen Autobatterie? – das Wichtigste in Kürze
Wann ist eine Batterie im Auto tiefentladen?
Um herauszufinden, ob sich Deine Autobatterie komplett entladen hat, musst Du den Akku näher untersuchen: Mit einer elektrischen Spannung von 10,5 Volt gilt eine Starterbatterie als „leer“, obwohl zunächst nur eine reduzierte Batteriespannung vorliegt. Fällt die Spannung jedoch dauerhaft unter 10 Volt, kannst Du sicher sein, dass sich Dein Akkumulator tiefentladen hat.
Doch wo ist der Unterschied zwischen einer „leeren“ Starterbatterie und einer richtigen Tiefentladung? Ab wie viel Volt gilt eine Autobatterie als tiefentladen? Während ein vollständig aufgeladener 12 Volt Akku eine Ruhespannung von 12,8 Volt aufweist, empfehlen einige Hersteller eine Erhaltungsladung bereits ab 12,4 Volt. Mit einer Spannung von 10,5 Volt kann eine Starterbatterie als „leer“ angesehen werden. Fällt die Spannung dauerhaft unter 10 Volt, kann von einer tiefentladenen Autobatterie ausgegangen werden. Die Entladeschlussspannung bezeichnet dabei die Spannung, unterhalb der keine nutzbare Energie mehr entnommen werden kann. Dabei kommt es zu einem schädlichen Prozess, der Sulfatierung (Bildung von Kristallen im Batterie-Innern). Mit zunehmender Sulfatierung sinkt beim Laden die Kapazität kontinuierlich, bis die Batterie irgendwann nicht mehr ladefähig ist. Dann funktioniert weder die Starthilfe mit einer Spenderbatterie noch das Anklemmen an ein Akkupack an der tiefentladenen Starterbatterie. Als Faustformel für Bleiakkumulatoren gilt es, diese möglichst nie unter 50 % der Ladekapazität zu entleeren, da es bereits dann zu irreversiblen Schäden kommen kann.
Ein tiefentladener Bleiakkumulator kann von den Messwerten her ebenso aussehen wie ein defekter Akku. Ein übliches Aufladen der tiefentladenen Batterie scheitert dann meist daran, dass das Ladegerät der Batterie einen Defekt anzeigt und den Ladestrom abschaltet.
Die fortgeschrittene Sulfatierung verhindert das Fließen des Stroms, weshalb auch eine Überbrückung, beziehungsweise Starthilfe mit Spenderbatterie oder Akkupacks nicht funktioniert, ähnlich wie bei einem defekten Bleiakkumulator. Im Gegensatz zu einem defekten Bleiakkumulator gibt es bei der Tiefentladung jedoch Möglichkeiten, den Bleiakku zu retten. Wie Du eine defekte Batterie erkennst, erfährst Du hier.
Tiefentladene Autobatterie wiederbeleben
Ein Trick, um eine leere Autobatterie wieder zum Leben zu erwecken, ist die Zugabe von Backpulver. Mit Wasser vermischtes Backpulver kommt häufig bei der Reinigung der Batterieoberseiten und Batteriepole zum Einsatz, da es die Schwefelsäure und die sauren Korrosionsprodukte neutralisiert. Ist Deine Autobatterie nicht leer, sondern tiefentladen, funktioniert dieser Trick nicht. Aber es gibt grundsätzlich zwei andere Möglichkeiten, einen tiefentladenen und sulfatierten Bleiakkumulator wiederzubeleben: mit einem Ladegerät oder einem Batteriepulser.
Beide Möglichkeiten solltest Du nur durchführen, wenn Du über Fachwissen im Umgang mit Fahrzeugen, Elektronik und Strom verfügst. Ansonsten wende Dich zu Deiner eigenen Sicherheit an unsere fachkundigen Servicepartner des HUK-Autoservice.

Kann man eine tiefentladene Autobatterie laden?
Grundsätzlich erschwert, beziehungsweise verhindert die Sulfatierung durch die harten Sulfatkristalle im Batterie-Inneren das Fließen von Strom und somit auch die Ladung und die Messung einer tiefentladenen Batterie.
Die meisten Ladegeräte werden eine tiefentladene Batterie als „defekt”“ anzeigen, wodurch der Ladestrom abgeschaltet wird und die Ladung nicht startet.
Im Internet kursieren einige Tricks dazu, wie man eine tiefentladene Autobatterie mit einem Batterie-Ladegerätladen kann, auch wenn ein Defekt angezeigt wird. Die meisten dieser Wiederbelebungsversuche umfassen vom Prinzip her eine Parallelschaltung des „defekten“ Akkus mit einer vollen Spenderbatterie, um das Ladegerät zu überlisten. Sobald das ausgetrickste Ladegerät Strom an die Batterien weitergibt, wird die volle Batterie entfernt, sodass sich die tiefentladene Batterie laden kann. Die Erfolgschancen sind hierbei zweifelhaft.
Da Strom eine ernsthafte Gefahr für Dich und Dein Fahrzeug darstellen kann, empfehlen wir Dir, Dich an eine Fachwerkstatt zu wenden!
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Alle in Autos verbaute Blei-Säure-Batterien können sich tiefentladen und sulfatieren. Während dies jedoch vor allem ein Problem bei Standard-Blei-Säure-Akkumulatoren ist, gelten Gel-Batterien als sicherer gegenüber Tiefentladungen. Trotzdem solltest Du auch bei Blei-Gel-Akkus eine Tiefentladung vermeiden. Die Bleibatterien sollten stets unter möglichst hoher Spannung betrieben werden. Durch völliges „Leerfahren“ oder durch lange Lagerung ohne Aufladen wie z. B. über Winter werden die Zellen der Blei-Gel-Akkus beschädigt.
Bei Gel-Batterien ist die Batteriesäure mit Kieselsäure zu einem dickflüssigen Gel eingedickt, weshalb sie wesentlich später sulfatiert, also schädliche Kristalle bildet. Durch das Gel nimmt auch die Rüttelfestigkeit zu, weshalb es im Falle einer Tiefentladung im Vergleich zu einer Standard-Blei-Säure-Batterie wesentlich seltener zu einem Kurzschlussdurch die herabgefallenen Kristalle. Somit lässt sich auch verhindern, dass eine zuvor tiefentladenen Autobatterie gänzlich kaputt geht.
AGM-Batterien zählen ebenfalls zu den Bleiakkumulatoren. Sie können auf ca. 50 bis 80 % entladen werden, ohne an Kapazität durch schädliche Tiefentladung zu verlieren. Durch zusätzliche Konstruktionsverbesserungen gegenüber Standard-Bleiakkumulatoren verkraftet die AGM-Batterie im Durchschnitt die dreifache Anzahl an Ladezyklen. Zusätzlich ist sie äußerst sicher gegenüber Auslaufen.
Allerdings ist hierbei der Elektrolyt vollständig an ein Glasfaservlies (Absorbent-Glass-Mat) gebunden. Der Vorteil gegenüber dem Tiefentladen ist hierbei, dass von der Bleibatterie gebildete Kristalle im Vlies gehalten werden. Dadurch nimmt die Widerstandsfähigkeit gegenüber Erschütterungen zu und damit das Risiko für einen Kurzschluss und einen resultierenden Defekt des Bleiakkus ab.
Der Umgang mit Lithiumbatterien ist äußert gefährlich. Diese können bei unsachgemäßer Handhabung Gase bilden, explodieren und unter extremer Hitze verbrennen. Hat Deine Lithiumbatterie schon zwischen 700 und 1000 Ladezyklen hinter sich oder ist bereits mehrere Jahre alt, steigt das Risiko einer Tiefentladung. Eine Tiefentladung der Autobatterietritt dann ein, wenn die Entladeschlussspannung unterschritten wird.
Dieser Akkumulator-Typ hat eine gute Lagerfähigkeit und wird eher als Versorger- statt als Starterbatterie verwendet. Eine Autobatterie dieses Akkumulator-Typs reagiert auf Tiefentladen empfindlich, lässt sich kaum noch wiederbeleben. In den meisten Fällen geht die Autobatterie im Falle von Tiefentladen kaputt.
Riskiere hier bitte absolut keine Experimente und wende Dich bei Problemen mit deinem Lithium-Akku immer an eine Fachwerkstatt.
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}Tiefentladene Autobatterie retten durch Vorbeugen
Um einer Tiefentladung vorzubeugen, solltest Du Deinen Akkumulator regelmäßig messen und laden, da auch bei abgeklemmten Verbrauchern eine gewisse Selbstentladung des Akkus stattfindet. Dieses Vorgehen beugt der Selbstentladung und dem vorzeitigen Batterietod vor.
Vor allem bei eingelagerten Autos und Saisonfahrzeugen wie Wohnmobilen, Cabrios oder Oldtimern empfiehlt es sich, durch regelmäßiges Messen des Ladezustands und Laden des Bleiakkumulators einer Tiefentladung bei langen Standzeiten vorzubeugen. Im eingebauten Zustand kannst Du dies im Fahrzeug vornehmen oder Du baust die Autobatterie aus und lagerst sie ein.
Besonders vor dem Winter, wenn kalte Temperaturen Deiner Autobatterie zusätzlich Stress machen und du womöglich noch häufig Kurzstrecken fährst, kann es sinnvoll sein, einen Batteriecheck in der Werkstatt durchführen zu lassen. Regelmäßige Reinigung, Wartung und Pflege sorgen für eine lange restliche Lebensdauer und schützen vor bösen Überraschungen. Unsere Servicepartner vom HUK-Autoservice sorgen dafür, dass Du auch bei Minusgraden ohne Pannenwagen mobil bleibst.
Auch der Einbau von Schutzschaltungen bei Versorgerbatterien durch eine Fachwerkstatt kann ihre restliche Lebensdauer massiv erhöhen. Alles zur Pflege Deiner Autobatterie und wie Du das Leben deiner Autobatterie verlängerst und ihr dadurch Tiefentladeschutz bietest, kannst Du hier bei uns nachlesen.
Tiefentladeschutz mit Batteriewächter
Ein Batteriewächter ist ein kleines Gerät, welches bei Erreichen der Entladeschlussspannung die Verbraucher von der Batterie trennt, so dass eine Tiefentladung verhindert wird. Leider sind diese Schutzschaltungen für Starterbatterien nicht geeignet, können Dir aber beispielsweise bei der Versorgungsbatterie im Camper oder Wohnmobil gute Dienste leisten. Je nach Modell erlaubt die Schutzschaltung das Einschalten des Akkus und der Versorger wieder, sobald die Mindestspannung erreicht ist. Damit kannst Du verhindern, dass das angelassene Licht im Wohnmobil bei langer Standzeit Deine Versorgungsbatterie schädigt. Ein Batteriewächter wird auch manchmal unter der Bezeichnung Unterspannungsschutz angeboten.
Auch hier gilt: Beim Einbau der Schutzschaltung lieber Profis dranlassen!
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}FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Tiefentladung der Autobatterie
Bleiakkumulatoren, wie der Standard-Bleiakkumulator, EFB- oder AGM-Batterien, enthalten Platten aus Blei und Bleioxid, die von einer Schwefelsäure-Wasser-Mischung umgeben sind. Die Sulfatierung, also die Entstehung von Bleisulfat, geschieht immer dann, wenn sich der Bleiakkumulator durch Stromentnahme entlädt. Solange man den Akkumulator regelmäßig und vollständig wieder aufladen kann, ist dieser Prozess reversibel. Das heißt, das Bleisulfat wird wieder zu Blei und Schwefelsäure gelöst. So bleibt die Kapazität beim Laden der Autobatterie bei regelmäßiger Nutzung erhalten.
Kommt es zum Tiefentladen durch vollständige Entladung der Bleibatterie, verfestigt sich das Bleisulfat zu harten, großen Sulfatkristallen, die an den Batterieplatten anhaften und sich nicht durch einfaches Aufladen wieder lösen. Im schlimmsten Fall kommt es zur Umpolung der Zellen oder zum Kurzschluss, wenn beide Elektroden (Minuspol und Pluspol) gleichzeitig von den herabgefallenen Kristallen berührt werden. Man kann eine solche tiefentladene Batterie weder wieder laden noch retten. Die Folge ist der Batterietod. Eine defekte Batterie dieser Art muss ersetzt und fachgerecht entsorgt werden.
Im Falle von Tiefentladen lassen sich bestimmte Arten von Autobatterien eher retten als andere: Tiefentladene AGM- und Gel-Autobatterien sind Akkumulatortypen, die man häufig wiederbeleben kann, denn sie sind durch ihre Konstruktion im Vergleich zu Standard-Blei-Säure-Batterien und EFB-Batterien widerstandsfähiger gegenüber Tiefentladungen.
Möchtest Du mehr über die verschiedenen Autobatterie Typen wissen? Vor- und Nachteile verschiedener Batterietypen erfährst Du in unserem Ratgeber.
Pauschal ist diese Frage nicht zu beantworten, da das Erreichen der Entladeschlussspannung von vielen Faktoren abhängt. Entscheidend sind unter anderem Akkumulatortyp, Alter des Akkus, Anzahl der elektronischen Extras / Versorger, die an dem Akku angeschlossen sind, Nutzung der Batterie (Starterbatterie oder Versorgerbatterie), Fahrverhalten (Kurzstrecken / Stadtverkehr / Langstrecke), Autotyp (Start-Stopp-Automatik) und Pflege der Batterie (Erhaltungsladungen, Reinigung, Wartung).
Hast Du bereits Startversuche über Starthilfe versucht und es klappt nicht? In der Regel kann man bei einer Tiefentladung nur den Pannenwagen rufen und im Anschluss schauen, ob sich die tiefentladene Batterie noch retten lässt. Starthilfe, bei der Du mittels Starthilfekabel eine Spenderbatterie oder ein Akkupack anklemmen und Dein Auto überbrücken kannst, funktioniert leider nur bei einer gewissen Restspannung.
In unserem Ratgeber „Autobatterie Starthilfe“ zeigen wir Dir verschiedene Möglichkeiten, Dein Auto zu überbrücken und erklären Dir, worauf Du beim Kauf eines Starthilfekabels oder einer Powerbank achten solltest.
Ein Batteriepulser, auch Desulfator, ist ein Gerät, welches je nach Hersteller parallel zum Akku geschaltet wird und mit kurzen, hochfrequenten Stromimpulsen bereits vorhandene Sulfatablagerungen wieder lösen soll (durch Desulfatierung). Dabei werden die Sulfatkristalle wieder in Blei umgewandelt. So sollen auch tiefentladene und stark sulfatierte Autobatterien wieder in einen aufnahmebereiten Ladezustand versetzt werden. So kann man auch nach langer Standzeit des Autos und bei einer Autobatterie, die tiefentladen war, die Batteriewiederbeleben.
Dieses Gerät kannst Du auch zur Pflege Deiner Autobatterie nutzen und somit die Lebensdauer verlängern.
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