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Neue Betrugsmaschen beim Autokauf und Autoverkauf

So schützen Sie sich vor einer Abzocke 

Beim privaten Autokauf und Autoverkauf lauern immer wieder neue Betrugsmaschenvon falschen Zahlungsnachweisen bis hin zu gefälschten Fahrzeugpapieren. Besonders Verkäufer oder Verkäuferinnen beim privaten Autoverkauf sind häufig betroffen, da sie weniger Schutzmechanismen haben. Um Betrug beim Autokauf oder -verkauf zu vermeiden, sollten Sie wachsam bleiben und potenzielle Fallen rechtzeitig erkennen.  

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Neue Betrugsmaschen beim Autoverkauf 

Neue Betrugsmaschen beim Autoverkauf sind oft schwerer zu erkennen, besonders, wenn Sie sich beim Autoverkauf in einer vermeintlich geschützten Position sehen. Doch auch beim privaten Autoverkauf oder über Online-Plattformen lauern zahlreiche Risiken. Im Folgenden zeigen wir Ihnen gängige neue Betrugsmaschen beim privaten Autoverkauf im Internet, wie z. B. die Betrugsmasche durch Überweisung und weitere Tricks, mit denen Betrügende versuchen, Sie beim Autoverkauf in die Falle zu locken. 

Speditionsbetrug: Vorsicht vor falschen Transportfirmen

Betrug durch angebliche Speditionen ist eine neue Betrugsmasche beim Autoverkauf, bei der Kriminelle vorgeben, das Fahrzeug nicht persönlich abholen zu können und stattdessen eine Spedition beauftragen. Sie senden gefälschte Zahlungsbestätigungen und fordern Verkaufende auf, vorab Geld für Transportkosten zu überweisen. Nach der Überweisung des Geldes und der Übergabe des Fahrzeugs bricht der Käufer oder die Käuferin den Kontakt ab. Das versprochene Geld geht nie auf Ihrem Konto ein.

Vertragstricks: Versteckte Klauseln und gefährliche Lücken

Eine neue Betrugsmasche beim Autoverkauf setzt gezielt auf undurchsichtige Verträge, falsche Versprechen und rechtliche Grauzonen. Gerade beim privaten Autoverkauf oder dem Autoverkauf im Internet kommen immer wieder neue Betrugsmaschen auf.  

  • Schadensersatzbetrug: Bei dieser neuen Betrugsmasche beim Autoverkauf handelt es sich um die sogenannte „gekauft wie gesehen“-Klausel. Diese Formulierung ist im Verkauf zwar üblich, doch oft behaupten Käufer oder Käuferinnen später, sie seien über Mängel nicht informiert worden. Dann setzen sie den Verkaufenden unter Druck, den Preis zu senken oder das Geld zurückzuzahlen. 

  • Sachverständigten-Klausel: In Kaufverträgen wird ein Festpreis vereinbart, doch beim genauen Hinsehen fehlt die konkrete Summe. Stattdessen soll der Preis des Autos durch ein Gutachten bestimmt werden. Was nach Fairness klingt, entpuppt sich als neue Betrugsmasche beim Autoverkauf im Internet: Der ermittelte Wert liegt häufig unter dem ursprünglich besprochenen Betrag und der Verkäufer oder die Verkäuferin steht vor vollendeten Tatsachen. Bei solchen Maschen bringt der Käufer oder die Käuferin einen vermeintlichen Mustervertrag mit. 

  • Standkosten-Betrug: Ein vermeintlicher Händler oder Händlerin behauptet, bereits einen Käufer oder eine Käuferin für Ihr Fahrzeug zu haben und der Autoverkauf solle deshalb über besagten Händler oder Händlerin gegen eine Standgebühr abgewickelt werden. Im Vertrag stimmen Sie ahnungslos den Standkosten zu. Kurz darauf „springt“ der angebliche Kaufinteressent oder die angebliche Kaufinteressentin ab. Sie bleiben auf den Standgebühren sitzen, ohne einen Verkauf abgeschlossen zu haben. Dies ist eine sehr weit verbreitete Betrugsmasche beim Autoverkauf. 

  • Vertragsschluss per E-Mail: Manche Betrüger nutzen den E-Mail-Kontakt als neue Betrugsmasche beim Autoverkauf, um eine Zustimmung zu fingierten Kaufverträgen zu erreichen. Wer beispielsweise auf eine harmlose Terminbestätigung über die Vertragsabschließung oder Abholung des Autos für eine Probefahrt mit einem „ok“ antwortet, bestätigt unwissentlich einen Kaufvertrag zu einem völlig anderen Preis. Diese Masche klingt erstmal weit hergeholt, doch die Betrüger oder die Betrügerinnen nutzen diese Antwort als Beweismittel, dass ein Kaufvertrag per E-Mail zustande gekommen sei. Anschließend drohen sie damit rechtliche Schritte einzuleiten und Schadenersatz wegen Nichterfüllung des Kaufvertrages zu verlangen. Hier zeigt sich, wie raffiniert neue Betrugsmaschen beim Autoverkauf im Internet inzwischen ablaufen.  

Geldmaschen: Falschgeld, Vorkassenabzocke und gefälschte Schecks

  • Falschgeld und gefälschte Schecks:  Eine besonders hinterlistige neue Betrugsmasche beim Autoverkauf betrifft die Bezahlung mit Falschgeld oder gefälschten Schecks. Insbesondere beim privaten Autoverkauf treten jene neue Betrugsmaschen auf. Die Scheine sind gefälscht oder der Scheck ist ungedeckt. Das Auto ist dann längst übergeben und Sie bleiben auf dem Schaden sitzen. Ebenso kommt es auch häufig vor, dass auf den vermeintlich gedeckten Schecks ein zu hoher Betrag steht, der dann auf Anfrage bei der Abholung des Autos zurücküberwiesen oder bar zurückgegeben werden soll. Nach einiger Zeit stellen Sie dann fest, dass der einst gutgeschriebene Scheck geplatzt und die Betrüger weg sind. 

  • Vorkassenabzocke: Bei dieser neuen Betrugsmasche beim Autoverkauf verlangen vermeintliche Käufer oder Käuferinnen eine Vorauszahlung für beispielsweise Transport, Zoll, Versicherung oder Reservierungsgebühren. Besonders bei privaten Betrugsmaschen beim Autoverkauf tappen Verkaufende in die Falle, weil alles seriös wirkt. Das Geld wird also überwiesen und danach bricht der Kontakt ab. Solche neue Betrugsmaschen beim Autoverkauf zielen auf schnelle Zahlungen unter Zeitdruck und ohne echte Gegenleistung ab.

Exportlisten-Trick: Vorsicht bei Exportkäufern

Eine neue Betrugsmasche beim Autoverkauf lockt Sie mit dem Versprechen Ihr Auto besonders schnell ins Ausland zu vermitteln. Ihnen wird angeboten sich gegen eine Gebühr in eine sogenannte Exportliste einzutragen, wodurch Sie angeblich schneller Interessenten oder Interessentinnen finden. Doch diese Exportliste ist in Wahrheit Teil einer neuen Betrugsmasche beim Autokauf aus dem Ausland. Trotz Zahlung bzw. Überweisung der Gebühr bleibt das Auto unverkauft und Ihr Geld ist weg. Ein weiteres Risiko beim Verkauf an Exportkäufer besteht in betrügerischen Abholvereinbarungen. Häufig steckt hinter der angeblichen Abholung durch eine Spedition eine neue Betrugsmasche beim Autokauf im Zusammenhang mit dem Exportgeschäft. 

Beachten Sie: Seriöse Vermittler verlangen für die Eintragung in Exportlisten kein Geld. 

Kärtchen-Trick: Die Gefahr auf dem Parkplatz 

Hierbei finden Sie plötzlich ein kleines Kärtchen oder eine Visitenkarte an ihrer Windschutzscheibe. Darauf stehen Sätze wie „Zahle Höchstpreise in bar – sofortiger Autokauf!“. Was zunächst nach einem attraktiven Angebot klingt, entpuppt sich häufig als neue Betrugsmasche beim Autoverkauf oder in diesem Fall Autoankauf. Dubiose Händler oder Händlerinnen suchen gezielt Fahrzeuge für den Export, wobei häufig beim ersten Kontakt der Preis massiv gedrückt wird. 

Identitätsdiebstahl Wenn der Autoverkauf zur Datenfalle wird 

  • Falsche Identität beim Fahrzeugkauf: Bei dieser neuen Betrugsmasche beim Autoverkauf schickt der Betrügende eine andere Person mit gefälschter Vollmacht und gefälschten Ausweisdaten zum Kaufstandort mit der Ausrede verhindert zu sein. Da Sie den eigentlichen Käufer oder die eigentliche Käuferin noch nie persönlich gesehen haben, wirkt alles glaubwürdig. Nach dem Kauf wird das Fahrzeug schnellstmöglich weiterverkauft obwohl durch den Betrug nie ein Eigentumswechsel bzw. Autokauf stattgefunden hat. Daraufhin bezahlt der ahnungslose Dritte den Kaufpreis und erhält ein Auto, welches rechtlich noch Ihnen gehört. 

  • Identitätsdiebstahl durch fingierte Interessenten: Bei diesem Trickbetrug erschleichen sich Kaufinteressenten beim Autokauf durch einen seriösen und sehr interessierten Eindruck immer mehr Daten von Ihnen und des Fahrzeugs. Darunter fallen z. B. Fahrzeugdaten oder Ausweispapiere, die Sie per Mail verschicken, um Ihre Identität bei potenziellen Kaufinteressenten oder potenzielle Kaufinteressentinnen zu bestätigen. Betrüger nutzen diese Daten, um in Ihrem Namen Kaufverträge abzuschließen oder durch die gewonnen Fahrzeugdaten Versicherungsbetrug zu begehen. 

Neue Betrugsmaschen beim Autokauf

Neue Betrugsmaschen beim Autokauf sind oft geschickt getarnt und setzen gezielt auf das Vertrauen ahnungsloser Käufer oder ahnungslosen Käuferinnen. Besonders beim privaten Autokauf oder bei Online-Plattformen ist Vorsicht geboten, da viele Risiken lauern. Hier zeigen wir Ihnen einige neue Betrugsmaschen beim Autokauf hinsichtlich Trickbetrugs – von gefälschten Fahrzeugpapieren bis hin zu Scheinangeboten, mit denen Betrügende versuchen, Sie um Ihr Geld zu bringen. 

Sie treffen auf ein scheinbar perfektes Angebot: Das Fahrzeug sieht gut aus und alle Papiere und die Fahrgestellnummer passen. Beim Ummelden werden Sie jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass das Auto gestohlen und alle Papiere gefälscht waren. Trotz Zahlung des Kaufpreises stehen Sie ohne Auto da. Bei dieser neuen Betrugsmasche beim Autokauf spielt der seriöse Eindruck des Verkaufenden eine große Rolle. 

Hierbei handelt es sich um eine neue Betrugsmasche bei einem Autokauf aus dem Ausland. Vermittelnde behaupten es sei möglich gegen eine Gebühr eine Probefahrt zu machen. Diese Gebühr soll Speditions- und Transportkosten decken, damit das Auto zu Ihnen gebracht werden kann. Nachdem das Geld per Vorkasse überwiesen worden ist, fehlt vom Vermittelnden und dem Auto jede Spur und das Geld ist weg. Der Betrug beim Autokauf durch die Spedition beruht insbesondere auf dem Unwissen und der Leichtgläubigkeit des Autokäufers oder der Autokäuferin. 

Hierbei geben sich Betrüger oder Betrügerinnen als bekannte Autoverkaufsplattformen aus und fordern Sie per E-Mail auf, Zahlungen zu leisten, Kontodaten einzugeben oder auf einen angeblichen „Kaufabschluss“ zu klicken. Bei dieser neuen Betrugsmasche beim Autokauf geht es Betrügenden lediglich darum im Namen bekannter Anbieter oder bekannter Anbieterinnen Ihre Daten zu sammeln und diese dann zu missbrauchen. 

Beachten Sie: Seriöse Verkaufsplattformen erfragen keine persönlichen Daten per E-Mail. 

Alarmzeichen: Wie erkenne ich die neuesten Betrugsmaschen? 

In der heutigen digitalen Welt ist es wichtiger denn je, wachsam zu sein. Betrügende entwickeln ständig neue Tricks, um ahnungslose Menschen zu täuschen und zu schädigen. Es ist wichtig, dass Sie sich regelmäßig über die neuesten Betrugsmaschen. So können Sie sich davor schützen und vermeiden, selbst ein Opfer zu werden.  

Checkliste: So schützen Sie sich vor Betrug während des Autokaufs und Autoverkaufs 

  • Überprüfen Sie die Glaubwürdigkeit des Käufers oder der Käuferin als auch des Verkäufers oder der Verkäuferin 

  • Achten Sie auf Phishing-Mails 

  • Kommunizieren Sie über sichere Kanäle und speichern Sie diese 

  • Holen Sie ein Gutachten für das zu erwerbende Fahrzeug ein 

  • Setzen Sie einen schriftlichen Kaufvertrag inklusive Klausel zum Haftungs- und Gewährleistungsausschluss auf 

  • Persönliche Übergabe: Vermeidung von Betrugsmaschen beim Autokauf durch Spedition oder aus dem Ausland 

  • Bestimmen Sie die Konditionen der Probefahrt selbst 

  • Leisten Sie keine Vorauszahlungen  

  • Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden beim Autoverkauf wie z. B. Barzahlung und vermeiden Sie Überweisungen 

  • Melden Sie ihr Auto bereits vor dem Kauf oder unmittelbar danach ab 

  • Schützen Sie Ihre Dokumente und teilen Sie keine sensiblen Daten  

  • Ganz wichtig: nicht unter Druck setzen lassen 

Was ist zu tun, wenn man auf Betrug beim Autokauf oder Autoverkauf reingefallen ist?

Es kann jedem passieren: Sie sind auf eine neue Betrugsmasche beim Autokauf hereingefallen und plötzlich stehen Sie vor einem finanziellen Schaden oder unnötigem Ärger. In einer solchen Situation ist es wichtig, schnell und richtig zu handeln und zu wissen was genau zu tun ist, sollte Betrug beim Autokauf oder -verkauf stattfinden. 

Sofortmaßnahmen: Zahlung stornieren und Polizei informieren

Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank, um die Überweisungen von Betrugsmasche beim Autoverkauf zu stornieren, sofern dies noch möglich ist. Bei Abbuchungen sollten Sie Ihr Konto sperren lassen und im Falle von Kreditkartenzahlungen auch diese blockieren. Wenden Sie sich ebenso an den Zahlungsdienstleister, um die Transaktion zu stoppen und eine Rückerstattung zu prüfen, sollte die Zahlung nicht über Ihre Bank stattgefunden haben. Zusätzlich sollten Sie den Vorfall schnellstmöglich der Polizei melden. Bringen Sie dabei alle relevanten Beweise, wie E-Mails und Nachrichten, mit, um die Ermittlungen zu unterstützen und den Betrügern oder den Betrügerinnen das Handwerk zu legen. So können Sie sich bestmöglich absichern.

Schadensersatz fordern für neue Betrugsmaschen beim Autokauf und -verkauf 

Sollten Sie Opfer einer neuen Betrugsmasche beim Autokauf oder Autoverkauf sein, kann eine Forderung für Schadensersatz durch einen Anwalt oder eine Anwältin Ihre Chancen erhöhen, das Fahrzeug und/oder Ihr Geld zurückzuerhalten. Ein Anwalt oder eine Anwältin kann Ihnen auch bei der Beweisführung vor der Polizei helfen und Sie in Gesprächen mit Ihrem Kreditinstitut unterstützen. 

Als Mitglied eines Automobilclubs haben Sie häufig die Möglichkeit, eine kostenfreie Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen. So stehen Sie rechtlich auf der sicheren Seite und können den Autokauf oder Autoverkauf schnellstmöglich klären. 

Haben Sie noch Fragen?

Sie können uns unter 0211 5423 2350 anrufen oder eine E-Mail an info@huk-autowelt.de senden.

Mo - Fr: 8:00 - 16:30 Uhr

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